Das Schreckszenario Pandemie ist nicht unbegründet, wir stecken mittendrin. Die Schweiz verfügt deshalb über einen Notfallplan. Wichtig: Die Arbeit und Kommunikation innerhalb der Behörden muss auch in einer Krisensituation jederzeit und ortsunabhängig gewährleistet sein, und dies bei maximalem Schutz vor Cyber-Attacken. Eine besondere Herausforderung stellt dabei das präventive Wechseln der Mitarbeitenden ins Home-Office dar. Wie die tägliche Arbeit auch im Pandemiefall sicher funktioniert und das smarte «CyOne Workplace System» den sicheren Zugriff auf klassifizierte Informationen auch von zu Hause ermöglicht, erfahren Sie in diesem Blog.

Eine grassierende Pandemie kann einen Staat in eine Krisensituation führen – die Behörden müssen teilweise zu radikalen Massnahmen greifen, um die Verbreitung von neuartigen gefährlichen Viren zu verhindern beziehungsweise zu verzögern. So können sie die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung massiv einschränken. Dadurch kann das öffentliche Leben zum Stillstand kommen. Eine Stadt wird etwa zum Sperrgebiet, eine Region von der Aussenwelt abgeschottet. 

Drastische Massnahmen und Konsequenzen für die Arbeitswelt

Nach Ausbruch des Coronavirus haben die Behörden radikale Massnahmen ergriffen. Im Kampf gegen die dadurch ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 riegelte die chinesische Regierung die 11-Millionen-Metropole Wuhan, wo das neuartige Coronavirus im Dezember 2019 erstmals nachgewiesen worden war, komplett ab. Die Region Hubei stand mehrere Wochen lang still, 45 Millionen Menschen waren von den Quarantäne-Bestimmungen betroffen.

Weil die Zahl der bestätigten Corona-Fälle wie in anderen Ländern auch in der Schweiz rasant ansteigt, hat der Krisenstab rund um den Bundesrat seine Vorsichtsmassnahmen schrittweise verstärkt und die Situation in der Schweiz schliesslich als «ausserordentliche Lage» eingestuft. Neben Hygiene-Empfehlungen rät das Bundesamt für Gesundheit BAG auch, zu anderen Menschen Distanz zu halten. Zudem hat der Bundesrat neben anderen einschneidenden Massnahmen öffentliche und private Veranstaltungen und den Präsenzunterricht an Schulen, Hochschulen und übrigen Ausbildungsstätten vorläufig verboten, öffentlich zugängliche Einrichtungen wie Einkaufsläden und Restaurationsbetriebe sind geschlossen worden. Und Mitarbeitende zahlreicher Unternehmen, Behörden und Organisationen haben auf Empfehlung des BAG präventiv ins Home-Office gewechselt, mit dem Ziel, das Risiko einer Ansteckung zu minimieren und einsatzfähig zu bleiben. 

Verwaltungsbetrieb zwingend aufrechterhalten - Anforderungen an die Arbeitsplatzinfrastruktur

Eine Pandemie gehört laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz zu den grössten Risiken für die Schweizer Bevölkerung. Das 2016 in Kraft getretene Epidemiengesetz (EpG) sieht vor, dass die Behörden im Pandemiefall in eine Art Krisenmodus wechseln können.

Mit dem Pandemieplan verfügt die Schweiz über ein Notfallkonzept im Sinne eines systematischen Business-Continuity-Managements. Der Plan regelt neben medizinischen Aspekten auch nicht medizinische Interventionsmittel wie Verhaltensmassnahmen, Isolation und Quarantäne, Schulschliessungen und Veranstaltungsverbote. Ein zentrales Element des Plans bildet die Kommunikation zwischen Bund, Kantonen und Bevölkerung.

Zentral für das Funktionieren im Krisenmodus ist, dass die Arbeit nicht durch ein weiteres Risiko gestört wird: Cyber-Attacken. Sie gehören laut dem VBS aus sicherheitspolitischer Sicht zu den «Top-Risiken». Ihnen gilt es höchste Beachtung zu schenken.

Damit Regierungs- und Behördenorganisationen, darunter auch Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, ihre Arbeit – speziell im Krisenmodus – pflichtgerecht ausführen können, muss die Arbeitsplatzinfrastruktur drei Bedingungen erfüllen:

  1. Vernetztes Arbeiten über räumliche Distanzen ist jederzeit möglich
  2. Auch sensible Daten sind von unterwegs abrufbar
  3. Maximaler Schutz gegen Cyber-Attacken ist bei allen Datenzugriffen gegeben

Wird der Arbeitsplatz kurzfristig nach Hause verlegt, greifen viele Verwaltungsmitarbeitende mangels sicherer mobiler Alternativen über private Endgeräte auf das Organisationsnetzwerk zu, was naturgemäss ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt.

Neben sicherheitsrelevanten Aspekten müssen die Endgeräte der Verwaltungsmitarbeitenden vor allem auch eines sein: smart, sprich benutzerfreundlich. Nur wenn die Sicherheitsprozesse im Hintergrund ablaufen und der Bedienkomfort nicht eingeschränkt ist, werden die Sicherheitsmechanismen nicht umgangen.

Es braucht smarte sichere Endgeräte für mobiles vernetztes Arbeiten

Das Workplace System von CyOne Security löst den Zielkonflikt zwischen maximalem Schutz und grösstmöglichem Bedienkomfort. Durch eine sichere Aufteilung der Hardware in zwei oder mehrere Bereiche können Nutzer damit bequem auf öffentlich zugängliche Informationen im Internet zugreifen, ohne dabei die internen Informationen und die IT-Infrastruktur ihrer Organisation zu gefährden. Parallel dazu läuft der sichere Zugriff auf sensitive IT-Bereiche. 

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Das System ist einfach konfigurierbar und lässt sich in die bestehende IT-Umgebung integrieren, indem bestehende Betriebssystemumgebungen virtualisiert werden und mit einer sicheren Hardwareplattform und sicheren Zugangselementen vollständig umschliessend geschützt sind.

Sichere Lösungen für mobiles Arbeiten sind in Krisensituationen, welche mit massiven Mobilitätseinschränkungen verbunden sind, unerlässlich. Wie sichergestellt wird, dass die Cyber Security auch im Pandemiefall gewährleistet ist, lesen Sie im Whitepaper «CyOne Workplace System: Sicheres mobiles Arbeiten auch in Krisensituationen».

Whitepaper «Sicheres mobiles Arbeiten auch in Krisensituationen» downloaden